Abgeschlossene Projekte

Entdecken Sie alle Projekte, die der TEB im Jahr 2016 durch den Begegnungsfonds unterstützt hat.

Femmes en Fables

Das Solokonzert „Femmes en Fables“ wurde am Samstag den 12. März 2016 im Kaisersaal in Basel gegeben. Ziel der Veranstaltung war es, das deutschsprachige Publikum mit den berühmten Fabeln von Jean de La Fontaine vertraut zu machen. Denn obwohl diese Fabeln im 17. Jahrhundert geschrieben wurden, sind sie immer noch von bemerkenswerter Aktualität. Das Rezital dauerte eine Stunde und kombinierte klassische mit zeitgenössischer Musik. Dem Talent von Maya Boog, Sopran, Solenn'Lavanant, Mezzosopran und ihrem Klavierbegleiter, Lucas Buclin, ist ein außergewöhnlicher Abend zu verdanken. Die Sängerinnen, in langen Abenkleidern, verkörperten die unterschiedlichen Rollen der Fabeln mit verschiedenen Requisiten. Über sechzig Personen begaben sich zur Auf-führung. Die Hälfte der Zuschauer bestand aus Mitgliedern der „Alliance française de Bâle“ und die andere Hälfte bestand aus Personen, die aus dem Elsass und Deutschland angereist waren.

Interkulturelles Modul im Rahmen der grenzüberschreitenden Ausbildung Licence Pro CASF

Etwas mehr als 20 französische und deutsche Studenten aus der Licence Pro CASF des Lycée Jean Mermoz in Saint-Louis und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach trafen sich im Rahmen eines grenzüberschreitenden Studienmoduls. Beide Gruppen kamen aus relativ ähnlichen Studiengängen und teilten deshalb viele Interessen. Durch die Seminare, an denen die Jugendlichen teilnahmen (zum Thema Diversität und der interkulturellen Kommunikation) haben die Studenten mehr über die Interkulturalität im beruflichen Umfeld gelernt. Neben diesen arbeitsreichen Seminarstunden hatten die Studenten auch die Gelegenheit, sich bei gemeinsamen Aktivitäten, wie Gesellschaftsspielen oder sogar einer Wanderung, kennen zu lernen.

Wort und Bewegung: Tempus Fugit „Aufbruch“
Theaterensemble von Tempus fugit

Fast 50 Jugendliche vom Hebel-Gymnasium in Lörrach, vom Lycée Montaigne in Mulhouse und von der Steinerschule in Basel haben an dieser vom „Freien Theater Fempus Fugit e.V“ organisierten Schreibwerkstatt teilgenommen. Die Gruppenarbeit und die daraus resultierenden Gespräche stießen zahlreiche Themen an: Reise und Flucht, Kommen und Gehen, Begegnung und Ausgrenzung, Angst und Hoffnung. Ein Schlüsselwort war dabei «Transit». Im Anschluss an die Gruppenarbeitsphase übertrugen die Schüler ihre Arbeit in Worte und Gesten. Die Vorführungen waren sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch, mit und ohne Akzent. Dabei zeigte sich ein sehr kreativer Einsatz der zwei Sprachen. Das Theaterensemble von Tempus fugit und die Autoren Claudia Gabler, Michael Spyra, Ulrike Feibig, Tim Holland und Stefan Mesch begleiteten die Jugendlichen und ermutigten sie, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Abgesehen von der interkulturellen Dimension haben die Schüler durch die Auseinandersetzung mit ernsten aktuellen Themen, wie z.B.: der Einwanderung, wertvolle Erfahrungen gesammelt.

EURO 2016
EURO 2016

Während der beiden Veranstaltungstage wurden rund 2000 junge TeilnehmerInnen aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich vielfältige sportliche Aktivitäten geboten. Das Programm begann am 18. Juni 2016 mit Fußballturnieren zwischen den Vereinen der Region, an denen rund 800 junge Fußballspieler teilnahmen. Am 19. Juni 2016 fand ein großes Fußballfest für die ganze Familie statt. Es wurden verschiedene kostenlose Aktivitäten zum Thema Fußball angeboten (Tischkicker, Quiz). Das Projekt wurde – wie kann es anders sein - mit der Live-Übertragung des EM-Spiels Frankreich-Schweiz abgeschlossen.

Let’s go regio - Volleyballturnier
Let’s go regio - Volleyballturnier

Etwas mehr als 30 Jugendliche aus dem Dreiländereck sind gekommen, um an diesem Volleyball-Turnier und anderen Bewegungsspielen teilzunehmen. Die Begegnung fand in freundschaftlicher und geselliger Atmosphäre statt. Nicht nur während des Turniers, sondern auch während den wohlverdienten Pausen könnten die Jugendlichen untereinander Kontakte knüpfen. Das Ziel war es, gemeinsam einen intensiven Moment der interkulturellen Begegnung im Herzen des Dreiländerecks zu erleben. Diese sportliche Begegnung war Teil eines größeren, jährlich stattfindenden Begegnungsprogramms des Vereins „Les Cigales“, bei dem junge Leute aus den drei Ländern bei verschiedenen Aktivitäten zusammenkommen. Der Projektträger würde eine solche Begegnung mit der Hilfe des trinationalen Eurodistrict Basel gerne wiederholen.

Austausch rund um den Garten
Austausch rund um den Garten

Die Stadt Saint-Louis hat zusammen mit der Stadt Rheinfelden (Baden) ein partizipatives Ereignis rund um das Thema Gemeinschaftsgärten veranstaltet. In Saint-Louis fand die Veranstaltung am 1. Oktober 2016 statt und wurde gemeinsam mit dem Verein « Aux Jardins de Francette » organisiert. Der Verein bot allen Teilnehmern eine leckere Suppe aus selbstangebauten Gemüse an. Ein Rockkonzert sorgte für die musikalische Untermalung. Höhepunkt war sicherlich das Land’Art, das in Zusammenarbeit mit der Gärtnergruppe Rheinfelden errichtet wurde. Das zweite grenzüberschreitende Fest fand in Rheinfelden (Baden) am 8. Oktober 2016 statt. Dort wurde die Land’Art Werkstatt mit der Beteiligung des französischen Vereins erneut aufgestellt. Diese gemeinnützige Veranstaltung hatte zum Ziel, die deutsche, französische und Schweizerische Bevölkerung des Dreiländerecks zusammen zu bringen und die grenzüberschreitenden Beziehungen zu stärken. Die Begegnung stand im Zusammenhang mit dem IBA Projekt „IBA KIT - Trinationale Freiraumproduktion“.

Bürgerrundgang durch ein grenzüberschreitendes Quartier
Bürgerrundgang durch ein grenzüberschreitendes Quartier

Die Stadt Lörrach und die Gemeinde Riehen haben einen städtebaulichen Wettbewerb für das zukünftige Stadtviertel um das Zollgebäude Lörrach/ Riehen ausgeschrieben. Das Begegnungsprojekt umfasste einen Rundgang durch das künftige Stadtviertel für Einwohner aus Lörrach und Riehen und andere Interessierte. Der Architekt Friedmann Roller hat den etwa 70 Schweizer und deutschen Teilnehmern die unterschiedlichen Wettbewerbsideen vorgestellt. Nach der Führung konnten sich die Teilnehmer bei einem Aperitif über die verschiedenen Ideen austauschen. Die Begegnung stand im Zusammenhang mit dem IBA Projekt „Am Zoll Lörrach/Riehen“.

Energie-Treffen des TEB
Energie-Treffen des TEB

Rund 30 gewählte Vertreter und Techniker des TEB trafen sich in den deutschen Städten Efringen-Kirchen und Lörrach. Die erste Begegnung gab den Teilnehmern die Möglichkeit, sich ein Bild von den durch die Gemeinden der drei Ländern durchgeführten Maßnahmen im Bereich Energie zu machen. So konnten sie von den Erfahrungen der Gemeinden, die sich im Rahmen des „European Energy Award“ (EEA)/ „Energiestadt“ engagieren, lernen und sich direkt mit deren Vertretern austauschen. Bei der zweiten Begegnung beschäftigten sich die Teilnehmer mit den spezifischen Erfahrungen kleinerer Gemeinden der Region. Zum Abschluss des zweiten Tages besichtigten die Teilnehmer das Wärmenetz (mit einer Holzschnitzelanlage) in Efringen-Kirchen, welches ein beispielhaftes Projekt der Energiewende und der Verwendung erneuerbarer Energien ist. Die Energie-Treffen sollen 2017 fortgesetzt werden.

RoboRave: Robotik-Wettbewerb
RoboRave: Robotik-Wettbewerb

Der Robotik-Wettbewerb brachte Schüler aus den drei Ländern rund um ein sehr beliebtes Thema zusammen. Der Wettbewerb stand Jugendlichen von zehn bis zwanzig Jahren offen, die je nach Alter in drei Leistungsgruppen eingeteilt wurden. Nach einem Vorbereitungstag und einer offiziellen Begrüßung von Herrn Jörg Lutz, Oberbürgermeister der Stadt Lörrach, und Sami Busch, einem Experten auf dem Gebiet der Robotik, am 18. November 2016, fand am Folgetag der Wettbewerb und die anschließende Siegerehrung statt. Die Teams konnten bei vier verschiedenen Aufgaben gegeneinander antreten, bei denen die Geschwindigkeit oder die Genauigkeit der Roboter auf die Probe gestellt wurde. Während des Wettbewerbs hatten die Schüler und ihre Lehrer ausreichend Zeit, sich mit den anderen Teams auszutauschen und die Jugendlichen und Lehrer aus unterschiedlichen Schulen kennenzulernen. Die lockere Atmosphäre und das Fairplay während der Wettkämpfe hat zur Überwindung der kulturellen Barrieren geführt und gemeinsame Gesprächsthemen mit den Mitschülern aus dem Nachbarland eröffnet.